Die meisten Hunde lieben es, im Sommer schwimmen zu gehen. Egal, ob im See, im Teich oder im Meer – Hauptsache es ist nass und schön kühl. Deshalb nehmen die meisten Haustierbesitzer auch ihren treuen Vierbeiner mit in den Urlaub, wo er sich frei bewegen und sich in die Wellen stürzen kann. Aber auch eine Reise mit dem Hausboot ist für Hunde durchaus interessant, weil man auf dem Wasser durch wunderschöne Landschaften fährt und in der Regel überall anlegen bzw. spazieren gehen kann.
Normalerweise braucht man nicht mal einen Bootsführerschein, um das schwimmende Ferienhaus zu steuern. Natürlich sollte man sich immer vorher bei dem Reiseveranstalter informieren, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen und ob Haustiere erlaubt sind. Worauf man bei der Reise mit seinem Vierbeiner in einem Hausboot achten sollte, haben wir für Sie herausgefunden.
Mensch und Hund kommen voll auf ihre Kosten
- Tipp 1: Wie bereits erwähnt, muss der Vermieter des Hausbootes immer erst um Erlaubnis gefragt werden, ob der Vierbeiner mit an Bord gehen darf. Für gewöhnlich dürfen Hunde mitgenommen werden, trotzdem gibt es immer wieder auch Ausnahmen. Deshalb muss man sich immer rechtzeitig über alle Eventualitäten informieren, damit die Haustiere am Ende nicht am Ufer stehen bleiben müssen.
- Tipp 2: Vor der Reise mit einem Hausboot macht es durchaus Sinn, eine Schwimmweste für den Hund zu kaufen. Auch wenn die Tiere ausgezeichnete Schwimmer sind, können sie in einer fremden Umgebung übermütig werden und einfach von Bord springen. Um sie mit einer Leine wieder an Bord ziehen zu können, gibt es an den Westen einen speziellen Griff auf dem Rücken, wo man den Bootshaken befestigen kann.
- Tipp 3: Wer seinen Hund mit auf eine Bootstour nimmt, sollte sicher sein, dass sein Vierbeiner gut hören und Befehle wahrnehmen kann. Je schlechter das Tier erzogen ist, desto schwieriger wird es, wenn der Hund plötzlich einem Tier nachjagen oder von Bord springen will. Darüber hinaus sollte er auch nicht den ganzen Tag über mit Bellen beschäftigt sein, damit der Urlaub in vollen Zügen genossen werden kann.
- Tipp 4: Gerade wenn man mit dem Boot anlegen möchte oder in eine Schleuse fahren muss, sollte der Hund immer zuerst unter Deck gebracht werden. Andernfalls riskiert man, dass der Vierbeiner an Land geht oder von Bord springt, bevor man ihn unter Kontrolle kriegen kann. Die Reise ist auch für die Tiere durchaus spannend und interessant, deshalb sollte man den Hunden hin und wieder eine Verschnaufpause gönnen, damit sie sich beruhigen können.


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