Auf Schneetour mit dem Vierbeiner

Für viele steht in den kommenden Wochen oder Monaten noch der jährliche Winterurlaub an. Dabei genießt man es besonders, inmitten der Berge in der freien Natur zu sein, Schneetouren, alpine Abfahrten oder Langlauftouren zu machen. Doch wie kann man den Hund in die Winterurlaubsplanung mit einbeziehen?

Den Hund auf ein Snowboard zu binden, wäre wohl eine schlechte Idee und überhaupt haben Hunde auf viel befahrenen alpinen Pisten nichts zu suchen. Dies gefährdet nur die Skifahrer sowie auch den Vierbeiner selbst. Zudem wären schon 2-3 Abfahrten viel zu anstrengend für den Hund, also müssen Alternativen her.

Langlauftour mit dem Hund

Ist Herrchen auch ein begeisterter Langläufer, so kann man den Hund hierbei durchaus in die Sportplanung einbinden. Zwar sind Hunde auf vielen Loipen nicht erlaubt, da sie die Spur zerstören und verunreinigen würden, allerdings gibt es in vielen großen Wintersportgebieten durchaus auch spezielle Hundeloipen, auf denen man keine bösen Blicke mitsamt des Vierbeiners erntet. So kann sich der Hund neben und auf den Loipen austoben und im Schnee spielen, während man selbst sportlich aktiv ist.

Schneeschuhwanderungen für Mensch und Hund

Aber auch bei Schneeschuhwanderungen kommen sowohl Mensch als auch Hund auf ihre Kosten. Hierbei sollte man jedoch beachten, dass eine Tour von 15-20 Kilometern, was in etwa mit 5-7 Stunden zu kalkulieren ist, für den Hund die oberste Grenze ist. Alles andere wäre einfach zu anstrengend für den Vierbeiner. Zudem sollte man auch auf die Fußbekleidung des Hundes achten. Nicht selten überquert man dabei auch gestreute Straßen und da das Streusalz sehr aggressiv ist und Entzündung an der Pfote verursachen kann, sollte man dem Hund spezielle Schneeschuhe, sogenannte “Booties”, anziehen, die ihm auch den Tritt im Schnee erleichtern.
Das Gleiche gilt für den Menschen. Je nachdem, wie steil die Tour angesetzt ist, reicht in vielen Fällen auch festes und wasserdichtes Schuhwerk aus. Hier haben sich in den letzten Jahren Waldläufer Schuhe etabliert, da sie besonders für die nasskalten Bedingungen im Winter ausgelegt sind. Wie der Name schon sagt, hat der Träger stets das Gefühl, auf “Waldboden zu laufen” und zudem trägt die Luftpolstersohle zu einem angenehmen Tragekomfort bei und durch die Absatzhöhe von bis zu 3,5cm behält man auch bei großen Schneemengen einen trockenen Fuß.

Trägt der Hund also spezielle “Booties” und sein Herrchen Waldläufer Schuhe, so kann das Vergnügen im Schnee beginnen. Meist werden in jedem Wintersportgebiet geführte Touren angeboten und nicht selten finden sich innerhalb der Gruppe auch mehrere Teilnehmer mit einem Hund. Und mit etwas Proviant im Gepäck kann es auch schon losgehen!

0 Responses to “Auf Schneetour mit dem Vierbeiner”


  1. No Comments

Leave a Reply